Obstsalat für @teufl0302 #ikmf

Das Followerkochen für @teufl0302 steht schon lange auf meiner Liste, aber Go Walla Go hatte ich so gar keine Lust, denn ich mußte dazu in die Schweiz.
Heutzutage kommt man ja schnell in Verruf, wenn man die Grenze zu den Eidgenossen überquert. Da denkt doch gleich jeder, dass man bei der UBS (United Bandits of Switzerland) einen Bescheid über die Zinseinnahmen abholen will, damit man beim Fiskus in Deutschland ordentlich den € abgeben kann (ich meine hier keine PEANUTS auch andere NÜSSE können es sein – einer muss ja für den Straßenbau und die Schulen und Hochschulen bezahlen…. also ich verhedder mich hier. Kurz. Ich hab mich nicht getraut! So ist das. Ich muss auf meinen guten Ruf achten – und lacht jetzt ja nicht!

Ich bin dann ich die Schweiz gefahren, dort angekommen musste ich feststellen, dass die Frau @ichhebgleichab im Kosmetikdiscounter mein Wunderserum leergekauft hatte. Die hatten Aktion und ich bin dann halt ohne Faltenglätter in den Supermarkt zum Köstlichkeit poschte (das ist Schwyzerdütsch und bedeutet so viel wie: einkaufen). Ich werde mich Rächen: Ich trinke ihr den WHISKY heimlich weg.

Der @teufl0302 steckt ja bekanntlich im Detail, das könnte man so sagen oder auch nicht.

Also nochmal. Die Teufelin ist ein wahrer Sonnenschein und steckt im Tweet. Und sie soll gekocht werden.
Das Fräulein @teufl0302 ist ein Äffchen. Klein, flink und keck twittert sie sich quer durchs Land, klaut hier ’ne BANANE und hüpft auch bis nach Asien um dort die ANANAS einzusammeln. Sogar in Indien wird sie regelmäßig in der Timeline von @pupamasala gesehen.
Sie macht das ganz geschickt, das teuflische Äffchen hangelt sich von Liane zu Liane und stibitzt hier ne STERNFRUCHT und dort ne KIWI.
Sie verwischt ihre Spuren, ständig verändert sie ihr Avatar – nur an den Augen – an den großen Augen wirst du sie erkennen – und ihr verfallen, der @teufl0302

Sie wurde auch schnurstracks Mitglied im MANGOclub, als weibliche Unterstützung für Frau Seerhein. Und kaum war sie Mitglied, da mischte sie den Verein auf, so wie das der elektrische Turbomixer mit dem SCHWEIZER SCHLAGRAHM macht, oder so ähnlich halt.
Die Twitteria wurde mit lauten KOKOSNUSS-Rufen aus dem Dämmerschlaf getrommelt, der derAPFEL fällt nicht weit vom Stamm, der wird von teufl0302 sofort gefuttert. Sie ist da aber nicht wählerisch. Hauptsache frisches Obst, es kann auch eine saftige ORANGE sein, dazu hangelt sie sich in die Timeline nach Istanbul und kauft auf dem Bazar eine Washington. Und den PFEFFER. So macht sie das!

Das Fräulein @teufl0302 hat auch eine Lieblingsfrucht, der berühmte GRANATAPFEL. Ja, die Teufelin und der APFEL vom verbotenen Baum.
Das wird wohl auch der Grund sein, warum @teufl0302 in Hamburg gesichtet wurde, genau genommen in St. Pauli. Beweisfotos hat der Timelinepaparazzi @rudiraser.
Der ist ja auch ein ganz ein Schlimmer. Glockenläuten mag er gar nicht und das Äffchen@teufl0302 geht dann zur Buße für die Twitttaten, oder was sie sonst noch alles anstellt, am Sonntag in die Kirche. Und dort mampft sie heimlich CRANBERRY satt! So sagt man sich …..

Sie ist Mitglied in @ChrisTheisen’s Fastenclub, sie futtert den Obstgarten leer und dann sagt sie, sie muss jetzt was gescheites essen. Das könnte dann eine leichte Fischmahlzeit sein. Aber das ist ein anderer Follower…

Wer das nun nachkochen / schnipseln möchte, der muss beachten, dass nur Zutaten von den Originalschauplätzen genommen werden dürfen.
Die Sahne aus der Schweiz und die Mango aus Indien – die Alphonsos – Twitterehrensache.

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Hasenrückenfilet für @ChrisTheisen #ikmf

Zutatenliste:

Hasenrückenfilet
Prinzessbohnen
Speckstreifen,
Kartoffeln, Karotten,
Zwiebel, Knobi,
Rotwein, Sahne,
Käse, 2 Eier,
die üblichen Gewürzverdächtigen

ER ist an allem schuld, so kann ich das getrost sagen. @ChrisTheisen brachte mich auf die Idee, dieses sonderbare #Followerkochen.
Dieser Kerl, der seine mannigfaltigen Spitznamen in Reich der Lagomorpha findet. Ich als Seglerin bin da ja ganz affin, wurden die Hoppler doch schon vor Jahrhunderten von den Seefahrern der Armada und anderer unwichtigeren Flotten als lebenden Proviant an Bord genommen.
Ja und so kam das, dass der Mann mit dem mediterranen Teint, der Twitteria auch als @ichhebgleichab’s Iron-Hasi und mein Löffelchen bekannt, er soll auch auf den Namen Blechhopser hören, (wobei ich Blechgeschäpper in meiner TL noch nicht vernommen habe), auf die Liste der zu kochenden Follower ge-form-springt, äh, gehoppelt ist.

Der Tag fing ja schon mal gut an, Justizia rief nach mir und ich folgte ihrem Ruf. Das war praktisch, denn der Markt ist gleich um die Ecke – mehr oder weniger.
Auf dem Markt gab es nur leider das Tier nicht, dass mir schon die Nacht zuvor durch die Träume hoppelte.
Ich wollte unbedingt so einen süßen Mümmelmann, ohne Fell, kochfertig sozusagen.
Also das alte Spiel Go Walla Go und schnell einchecken am Augustinerplatz.
Der Feinkostzipp, hier auch Perfetto oder ähnlich genannt, hat die Mümmelmänner bestimmt. Dachte ich so, aber es gab nur den Rücken – im Filet – und das gleich zweimal.

Also schnell mitgenommen, nein, wo denkt ihr hin – ich habe bezahlt und zwar an der Kasse und mich dann Go Walla Go technisch auf den Heimweg gemacht.
Der Schnee wurde in der Fußgängerzone schon langsam zu Matsch, erst im Park kam die Freude über den knirschen Pulver unter den Schuhsohlen wieder. Schnell noch ein Foto für @pupamasala nach Indien schicken, der hat ja keinen Schnee, nur Sonne und momentan noch nicht mal Mangos.

Und jetzt:
2 Hasenrückenfilets
Salz, Pfeffer, Knobi, Rotwein, Sahne, Wildgewürz vom Wochenmarkt, kleine Zwiebelchen, Karotte, Sellerie,
die Filets mit den Gewürzen einreiben, kleingeschmipseltes Gemüse dazu und über Nacht wirken lassen.

Nun ist reichlich Zeit zum Privatisieren oder so. Es empfiehlt sich auch dem @ChrisTheisen eine liebe DM zu schicken, dem Löffelchen.
Wenn ihr keine Lust auf lange Vorspiele habt, dann braucht ihr das zarte Stückchen nicht einlegen. Ihr könnt „Am nächsten Tag“ anfangen.

Am nächsten Tag:
Filet abtrocknen und von allen Seiten im Bräter anbraten

Der Wein, der ja schon gestern für die Marinade geöffnet wurde, muss getestet werden. Los, Glas raus und einen Schluck einschenken. Probieren. Wenn er noch gut ist, einen ordentlichen Schuss zum Fleisch geben. Den Rest selber trinken.
Derweil die Beilagen vorberreiten.
Prizessbohnen, Speckscheiben, Kartoffeln, Möhren, 2 Eier, Sahne und die üblichen Gewürzverdächtigen

Prinzessbohnen im Dampfgarer blanchieren, danach Speckmantel drumherum wickeln und in der Pfanne leicht anbraten, nach Gusto würzen.
Kartoffel und Karotten schälen und alles in Fächerform in Auflaufform füllen.
Sahne, Ei, Salz, Paprika, Rosmarin, Muskat mixen und darüber, geriebener Käse obendrauf und ab unter den Grill. (Backofen 200° ca. 30 Min.)

Hey, hey, die Twitteria wird nun mal zur Seite gelegt – das geht nicht. So ein edler Hasi-Rücken, der bedarf schon ein wenig intensiverer Zuwendung. Und das nicht nur mit Sonnencreme am Pool in Dubai, nein auch im Bräter am heimischen Herd! Da die Zeit zu knapp ist, der Flug nach Dubai dauert immerhin gute 6 Stunden, nun intensiv an @ChrisTheisen denken und hoffen, dass kein noch so klizekleines Wölchen in den VAE seine Laune trübt oder seinen Schatten schwinden läßt – oder so ähnlich.

Der Rücken wird nun sanft aus dem Bräter gehoben und schön warm gehalten, Finger weg vom iPhone, jetzt muss es auch mal ohne Twitter gehen! Alle Aufmerksamkeit auf den Hoppler, bitteschön.
Den Saft im Bräter nach Bedarf mit Gemüsebrühe, Sahne, Rotwein aufgießen und aufkochen lassen. Das Gemüse, wenn gewünscht pürieren oder raus damit und den Inhalt reduzieren lassen.

Den Iron-Hasi-Rücken, der inzwischen so zart ist, wie die Köchin sich das nur erträumen kann, ja letzte Nacht …. – hey Aufwachen und nicht träumen und Finger weg von der Twitteria.
Ob der @ChrisTheisen den Rücken liebevoll eingecremt bekommt, im heißen Dubai? Er soll ja nicht verbrennen, dann schmeckt er nicht mehr, das Löffelchen.
Also das gute Stück nun in kleine Steaks schneiden und sanft plazieren, – auf vorgewärmte Teller, der Hase darf sich nicht erschrecken, er ist angenehme Temperaturen gewohnt – mit den Bohnen im Speckmantel, dem Pomme Gratin servieren und etwas Soße servieren.

Schmecken lassen.
#Jawoll!!

Mangosuppe für @pupamasala #ikmf

Zutatenliste:

Möhren, 3 Stück
Mango 1-2
Gambas
Kokosmilch 1 Liter
Chillischote
Ingwer
Frühlingszwiebel, Knobi, Salz, Curry, Zitrone
Nagelfeile
Tempotaschentücher

Wer hat die Kokosnuss geklaut? Keine Kokosmilch im Haus also los. Go Walla Go.
Die Twitteria wurde dann auf der Fahrradbrücke in Kenntnis gesetzt, dass ich auf dem Weg in’s Städtle bin. Um meine Spuren zu verwischen habe ich im Schoggiladen eingeloggt und nicht beim Asia Food Markt in der Paradiesstraße.
Ja, in Konstanz gibt es in der Altstadt die Paradiesstraße und einen Stadtteil Namens Paradies haben wir auch. Eine Idylle ist das hier.

Los gehts, die Möhren schälen und klein würfeln,
ebenso den Ingwer,
Chillischote und Frühlingszwiebel klein würfeln
Konobi schälen

Jetzt den abgeschnittenen Fingernagel, der Nagelrest könnte beim Ingwer liegen, mit der Feile glatt feilen. Gibt nur Laufmaschen in den Strümpfen.

Etwas Öl in den Topf und das Gemüse darin leicht anschmoren, etwas Salz und Curry drüber streuen und mit ca 0,5 l Kokosmilch aufgießen.
Die Mango – OMG – es ist keine Indische.
Hoffentlich merkt @Pupamasala das nicht
schälen und würfeln, rein in den Topf damit.
Schnell das Messer abwaschen, Foto für @der_sprachlose machen, und Drohungstweet absetzen.

Bei der Mangoauswahl nicht einfach in den Supermarkt gehen und die aus Südamerika kaufen, dann gibt es Ärger mit dem Mango-Spezialisten in Ahmedabad, das ist eine Großstadt im Bundesstaat Gujarat und liegt im Westen Indiens.

Über 1000 Mangosorten soll es in Indien geben, sagt @pupamasala und der kennt sich aus mit Mangos und so und er hat sie sich schon mit Russinnen am Strand von Goa geteilt. So soll es gewesen sein. Oder ähnlich.
Die Oma in Indien ist übrigens die Infoquelle, sie sprudelt reichlich: Die Mango stärkt das Herz, auch bei Liebeskummer und sie soll einen positiven Effekt auf das Gehirn ausüben.
Dies hört dann aber bei der Hirnrinde auf, so zu sehen auf dem aktuellen Ava des Herren @pupamasala.

Weiter gehts am Herd, vor lauter Twitter um Handtaschen und Reisen nach Dubai zu @ChrisTheisen mit @Ichhebgleichab, Kochlöffel schwingen und die Knofizehe wieder rausangeln.
Alles sämig pürieren, mit den Gewürzen abschmecken und dann kommen sie,
die Tränen, denn der Ingwer ist schwarf und die Chilli noch schärfer.

Die Tränen kommen sofort, Feuer speiend die Gambas in die Suppe geben aber erst mit den Tempotaschentüchern die Tränen von den Augen wischen, weg mit den Fingern.
Aua, zu spät, das brennt wie der schärfste Madras Curry – auch wenn das ein anderer Bundesstaat ist, etwas ziehen lassen und ab in die Suppenschüssel, dekorieren und verzieren.

Alles geht auch ohne Gambas, dann Mangowürfel zusätzlich und kurz vor dem Servieren in die Suppe geben.
Die übriggebliebene Kokosmilch wird zur Pina Colada verarbeitet. Aber das ist ein anderer Follower.

Schmecken lassen.

#Jawoll!!

Ossobuco à la @Seerhein #ikmf

Für 2 Personen braucht ihr folgende Zutaten:

2 Kalbshaxenscheiben
Möhren
Sellerie
Fleischtomaten
Petersilie, glatt
Mehl, Ölivenöl, Wein, Zwiebeln, Knobi, Thymian, Oregano, Lorbeerblätter, Pfeffer, Salz, Zitrone

Die einzelnen Arbeitsschritte sollten eingehalten werden.

Morgendliche Unterhaltung mit Löffelchen via Twitter, der Hasi mag nur Mörchen.
Dem Gatten gelüstet nach Fleisch.
Die Köchin will Gowalla ausprobieren, los gehts.

Einloggen beim Metzger Müller und die Beinscheiben kaufen.
Aber erst checken, ober der nette Metzger auch da ist. Also Fleisch kaufe ich nur bei Herrn Keller! Der Benannte ist hinter der Theke und der Einkauf geht los.
Den fehlenden Sellerie gibt es am Augustinerplatz.
Und immer schön Go Walla Go!
Auch beim Schoggihänder, Nachtisch kaufen.

Möhrchen vor Hasi und Gatten in Sicherheit bringen und in kleine Würfel verarbeiten, ebenso den Sellerie, Zwiebel und Knofi und alles leicht anschmoren.
Die Kalbshaxen mit Küchenfaden fixieren, würzen, in Mehl wenden und ab in die Pfanne gut anbrutzeln.
Das Fleisch auf das Gemüse geben. Den Bratenfond mit Wein aufkochen und etwas reduzieren lassen.
Mit Fleischbrühe aufgießen, Kräuter dazu.
Im Winter die Tomaten aus der Dose (schmecken nach Tomate und nicht nach Treibhaus) dazu geben..
Alles schön durchmischen, den Deckel auf den Bräter drauf und ab in den Ofen.
Für ca. 2 – 3 Stunden bei 175 im Ofen schmoren.

In dieser Zeit Twittern, Go Walla Go, das Rezept der geneigten Leserschaft zukommen lassen oder einfach nur. Ja. Privatisieren.

Für die Gremolata die Schale einer Zitrone abzestern und mit feinst gehaktem Knobi und Blattpetersilie mischen.
Gremolata über das Fleisch geben.
Servieren, und schmecken lassen.
#Jawoll!!